Insektenstich beim Hund – die Biene kann helfen

Biene in der Kirschblüte (c) Dr. Ada von Kriegsheim

Der acht Kilogramm schwere Mischlingsrüde Jurdi aus Darmstadt wurde im Garten von einem Insekt gestochen. Die Besitzer kamen mit ihm ca. eine Stunde später als Notfall in die Praxis, da die Lefzen und das Gesicht geschwollen waren.

Mittelgabe und Verlauf

Aufgrund der akuten Ödembildung bekam Jurdi sofort Apis in einer Hochpotenz verabreicht, fünf Globuli oral. Zusätzlich wurde Jurdi ein venöser Zugang gelegt, über den er eine Infusion zur Stabilisierung des Kreislaufes erhielt. Von der weiteren vorgesehenen Behandlung mit einem antiallergischen, schulmedizinischen Medikament wurde abgesehen, da nach der homöopathischen Arzneimittelgabe die Schwellung bereits deutlich zurückgegangen war. Jurdi zeigte auch keine weiteren Auffälligkeiten. Die Besitzer blieben mit ihrem Hund noch eine Stunde zur Beobachtung in der Praxis und wurden dann nach Hause entlassen.

Die Kontrolle am nächsten Tag ergab, dass keine Probleme mehr aufgetreten waren. Der Verweilkatheter wurde gezogen und Jurdi war wieder fit.

Fazit

In diesem Fall hat ein homöopathisches Akutmittel dem Hund bei einer plötzlich auftretenden Schwellung schnell und nachhaltig geholfen. Apis mellifica, die Honigbiene, ist ein hervorragendes Mittel gegen Schwellungen und Ödemen.

Akute Ödeme sind ein Fall für den Tierarzt, da es un- oder falsch behandelt sogar zu Todesfällen kommen kann. Die Ursachen für Ödeme sind mannigfaltig und sollten deshalb abgeklärt werden.

Veröffentlicht von Dr. Ada von Kriegsheim

Doktor der Tiermedizin mit der Zusatzbezeichung Homöopathie.

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