Haarverlust bei einer Hündin

Pudelhündin (c) freeimages.com/michiru_

Fallbericht

Die Hündin Sira, ein Mittelpudel aus Darmstadt, ist 12,5 Jahre alt und von gutem Allgemeinbefinden. Seit einiger Zeit verliert die Hündin nach der Läufigkeit Fell. Am Rücken, in der Nierenregion, wird sie kahl. Sie wird deswegen in der Tierarztpraxis vorgestellt. Die allgemeine Untersuchung ergibt keine weiteren Auffälligkeiten. Auf Nachfrage berichten die Besitzer noch folgendes: Sie ist eine ruhige Dame. Sie kann gut allein bleiben. Schmusen mag sie nicht.

Therapie

Sira wird mit einem homöopathischen Arzneimittel in Form von Globuli in Hochpotenz behandelt. Vier Wochen später sind die Haare nachgewachsen. Zu Beginn der nächsten Läufigkeit wird die Arzneigabe bei dem Tier wiederholt. Der Haarverlust ist fast nicht sichtbar. Die Besitzerin ist sehr zufrieden mit der Therapie.

Fazit

Obwohl der Haarverlust auf Grund des wiederkehrenden Auftretens eine langwierige Erkrankung ist, reicht bei dieser chronischen Beeinträchtigung eine einzelne Arznei aus, um einen Erfolg zu erzielen. Die Symptome erfordern nur eine Wiederholung derselben Arznei. Anders war es bei Jacky und Jonny mit ihrer hartnäckigen Spirochätose. Wie intensiv eine homöopathische Behandlung chronischer Erkrankungen ist, zeigt der Behandlungsverlauf. Anhand der klinischen Symptome erkennt der Tierarzt/die Tierärztin auch, ob das homöopathische Arzneimittel gewechselt werde sollte. Insofern ist bei chronischen Erkrankungen der regelmäßige Tierarztbesuch sinnvoll.

Veröffentlicht von Dr. Ada von Kriegsheim

Doktor der Tiermedizin mit der Zusatzbezeichung Homöopathie.

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